1. Allgemeine Angaben
1.1 Verantwortlicher und Datenschutzkontakt
Randalo UG (haftungsbeschränkt) Hirseweg 14 49413 Dinklage Deutschland
Datenschutzkontakt: datenschutz@randalo.events
Geltungsbereich: Diese Erklärung betrifft die mobile Randalo-App, das Orga-Portal unter orga.randalo.events, in dem Mitglieder ihre Organisationen verwalten, das Tournament-Web unter tournament.randalo.events und ihre Backend-Funktionen. Alle drei Oberflächen verwenden dasselbe Nutzerkonto. Die Besonderheiten der Browser-Nutzung sind in den Abschnitten 2.12 und 2.14 beschrieben. Die Erklärung betrifft auch natürliche Personen in Organisationen und Unternehmen, Ansprechpartner, im Impressum genannte Vertretungsberechtigte und eingeladene Mitglieder. Für die öffentliche Informationswebsite gelten ergänzend deren eigene Datenschutzhinweise.
1.2 Rechtsgrundlagen und freiwillige Angaben
Zwecke und Rechtsgrundlagen: Wir verarbeiten Daten zur Bereitstellung der von dir angeforderten Funktionen und zur Durchführung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO), zur Erfüllung rechtlicher Pflichten (Buchst. c), auf Grundlage einer gesonderten Einwilligung (Buchst. a) oder zur Wahrung berechtigter Interessen (Buchst. f). Die jeweiligen Zwecke sind nachfolgend beschrieben.
Zugriffe auf deinem Gerät: Technisch erforderliche Speicherung und Zugriffe auf deinem Gerät dienen der ausdrücklich gewünschten Nutzung (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Für nicht erforderliche Zugriffe gilt der Einwilligungsvorbehalt (§ 25 Abs. 1 TDDDG). Eine Betriebssystem-Berechtigung und eine datenschutzrechtliche Einwilligung sind nicht automatisch dasselbe.
Erforderliche und freiwillige Angaben: Ein Konto benötigt eine Anmeldeidentität und einen Benutzernamen. Ohne die notwendigen Daten können wir die zugehörige Funktion nicht anbieten. Profilbeschreibung, Medien und viele Interaktionen sind freiwillig. Du kannst Standort, Kamera, Mikrofon und Push ablehnen; die betreffenden Funktionen sind dann eingeschränkt.
2. Datenverarbeitung nach Funktionen
Die folgenden Hinweise gelten für die jeweils von dir genutzten Funktionen. Tournament-Web verwendet Anmeldung und Konto, ausgewählte Turnierfunktionen sowie die gemeinsame AGB-Annahme. Die nachfolgend beschriebenen mobilen Zusatzfunktionen wie Kamera, Standort, Push, Crashlytics und Remote Config werden dadurch im Tournament-Web nicht aktiviert. Das Orga-Portal verwendet Anmeldung und Konto sowie die Funktionen für Organisationen (2.13, 2.14) und aktiviert diese mobilen Zusatzfunktionen ebenfalls nicht.
2.1 Anmeldung und Nutzerkonto
Verarbeitete Daten und Anmeldung: Firebase Authentication verarbeitet bei E-Mail-Anmeldung E-Mail-Adresse und Anmeldedaten sowie technische Verbindungs- und Sicherheitsdaten, etwa IP-Adresse und Geräte-/Browserinformationen. Beim Google-Login erhalten die beteiligten Dienste die für die gewählte Anmeldung notwendigen Identitäts- und Tokeninformationen. Bei „Mit Apple anmelden“ fragt die App bei Apple nur E-Mail-Adresse und Namen an; Apple und Firebase Authentication erhalten dabei die für die Anmeldung notwendigen Identitäts- und Tokeninformationen. Apple kann dir anbieten, deine E-Mail-Adresse hinter einer Weiterleitungsadresse zu verbergen.
Kontodaten und Vertragsnachweise: Unser Backend nutzt die Firebase-Nutzerkennung, den Benutzernamen, freiwillige Profilbeschreibung sowie Avatar- und Spotlight-Referenzen. AGB-Annahmen speichern wir in einer Historie mit Kontozuordnung, angenommener AGB-Version und serverseitigem Zeitpunkt. Daraus ermitteln wir deinen aktuellen Annahmestand. Die Historie dient der nachvollziehbaren Vertragsannahme und wird mit dem Konto im User-Modul gelöscht. Sie ist keine Einwilligung in optionale Datenverarbeitung und keine Zustimmung zur Datenschutzerklärung oder zum Impressum. Die Nutzerkennung ist personenbezogen, auch wenn sie deinen Namen nicht enthält. Passwörter werden nicht in der Randalo-Profildatenbank gespeichert.
Altersprüfung: Randalo ist ab 18 Jahren. Die App fragt kein Geburtsdatum ab. Du bestätigst bei der Registrierung mit der Annahme der Nutzungsbedingungen, dass du mindestens 18 Jahre alt bist; diese Bestätigung ist Teil der gespeicherten AGB-Annahme. Sie ist keine amtliche Identitätsprüfung.
Zweck und Rechtsgrundlage: Zweck und Grundlage sind Kontoerstellung, Authentifizierung und Vertragsdurchführung (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO); Maßnahmen gegen unbefugte Nutzung dienen zusätzlich unserem berechtigten Interesse an Sicherheit (Buchst. f).
2.2 Profile, soziale Funktionen und Aufrufzahlen
Verarbeitete Daten, Sichtbarkeit und Rechtsgrundlage: Andere angemeldete Nutzer können dein Profil, deinen Benutzernamen und die von dir veröffentlichten Profilinhalte sehen. Wir speichern Beziehungen beim Folgen und Blockieren sowie die beteiligten Nutzerkennungen und Zeitpunkte. Diese Daten dienen den von dir gewählten sozialen Funktionen (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO). Die Abwehr unerwünschter Kontakte und missbräuchlicher Nutzung dient außerdem unserem berechtigten Interesse am Schutz der Nutzer (Buchst. f).
Kosmetische Profilabzeichen: Wir können deinem Profil kosmetische Abzeichen zuordnen. Gespeichert werden der Abzeichen-Schlüssel, der Zuordnungsstatus, Vergabe- und gegebenenfalls Sperrzeit, die Sichtbarkeitsentscheidung, die von dir gewählte Reihenfolge der sichtbaren Abzeichen und deine Einstellung, ob ein Abzeichen neben deinem Nutzernamen erscheint. Auf deinem Profil sind höchstens fünf aktive Abzeichen gleichzeitig sichtbar. Du kannst in deinen Profileinstellungen einzeln auswählen, welche aktiven Abzeichen erscheinen. Wird ein weiteres Abzeichen vergeben, während bereits fünf sichtbar sind, bleibt die Zuordnung aktiv gespeichert, wird aber ausgeblendet. Bereits sichtbare Abzeichen werden dadurch nicht automatisch ausgeblendet. Wird ein sichtbares Abzeichen ausgeblendet, erscheint ein zuvor verborgenes Abzeichen nicht automatisch. In deinem eigenen Profil siehst du auch ausgeblendete aktive Abzeichen; andere angemeldete Nutzer sehen nur sichtbare aktive Abzeichen in der von dir gewählten Reihenfolge. Schaltest du die Anzeige neben dem Namen ein, zeigen wir dein erstes sichtbares Abzeichen zusätzlich neben deinem Nutzernamen, etwa in Chats, Teilnehmer- und Follower-Listen und in der Suche, nicht aber in Blocklisten. Diese Einstellung ist standardmäßig aus. Die Daten dienen der Bereitstellung und Verwaltung dieser Profilfunktion (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO). Du kannst Sichtbarkeit, Reihenfolge und die Anzeige neben dem Namen jederzeit ändern. Mit der Kontolöschung werden die Zuordnungen gelöscht. Die eigene Exportfunktion enthält den gespeicherten Abzeichenstatus, die Reihenfolge und diese Einstellung.
Aufrufstatistik, Speicherdauer und Widerspruch: Beim Aufruf von Profilen und Events werden Aufrufdaten mit der aufrufenden Nutzerkennung, dem Ziel und dem Zeitpunkt verarbeitet. Sie sind personenbezogen und werden für Aufrufzahlen und Nutzungsstatistik verwendet. Die Bereinigung ist auf 30 Tage eingerichtet. Im gegenwärtigen Ablauf gibt es hierfür keine gesonderte Einwilligungsabfrage und keinen eigenen Statistik-Schalter. Die Annahme der Nutzungsbedingungen ist keine Einwilligung in diese Statistik. Fragen zur Verarbeitung und Widersprüche kannst du an datenschutz@randalo.events richten.
Geteilte Profil-Links: Teilst du in der App ein Profil, enthält der Link den Nutzernamen, zum Beispiel https://randalo.events/@name. Das gilt für Profile von Personen und von Organisationen. Entspricht ein älterer Nutzername einer Person nicht den heutigen Regeln für Nutzernamen, enthält der Link stattdessen ihre Nutzerkennung. Wohin der Link geht, entscheidest du: an einen Randalo-Chat oder über das Teilen-Menü deines Geräts. In der App öffnet der Link nach der Anmeldung das Profil; das Profil einer privaten Organisation öffnet er nur für ihre Mitglieder. Öffnet jemand den Link ohne App, fragt unsere Website bei unserem Backend nach dem Nutzernamen aus dem Link. Für eine Person oder eine private Organisation zeigt sie nur eine Übergabeseite zur App ohne Profildaten; auch die Vorschau des Links in einem Messenger enthält dann keine Daten. Für eine öffentliche Organisation enthält die Seite ihren Namen, ihr Logo, ihre Art und, wenn sie im Marktplatz Leistungen anbietet, deren Kategorien. Diese Angaben sind ohne Anmeldung abrufbar und erscheinen auch in der Linkvorschau von Messengern, die die Seite dafür abrufen. Angaben zu Mitgliedern der Organisation enthält die Seite nicht. Rechtsgrundlage für das Teilen ist die Durchführung der von dir gewählten Funktion (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO), für die öffentliche Vorschau von Organisationen unser berechtigtes Interesse an funktionierenden geteilten Links (Buchst. f).
Reservierte Nutzernamen und Neuvergabe: Das Randalo-Team kann Nutzernamen reservieren und einen vergebenen Nutzernamen einer anderen Person oder einer Organisation zuteilen, etwa wegen Marken- oder Namensrechten oder bei Identitätsmissbrauch. Trifft das deinen Nutzernamen, erhältst du sofort einen Ersatznamen aus dem bisherigen Namen mit Ziffern, damit dein Profil erreichbar bleibt, und eine Mitteilung in der App mit der Kategorie der Begründung. Danach kannst du deinen Nutzernamen einmal ändern, ohne den Abstand von 30 Tagen abzuwarten. Jede Zuteilung halten wir fest: Nutzername, die Kennungen von bisherigem und neuem Inhaber, Zeitpunkt, Kategorie, die Begründung des Teams und welches Teammitglied entschieden hat. Das dient dem Nachweis der Entscheidung und der Verteidigung von Rechtsansprüchen (berechtigtes Interesse, Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO). Die Einträge löschen wir drei Jahre nach der Zuteilung; löschst du dein Konto vorher, ersetzen wir deine Kennung darin durch ein Pseudonym. Ändert das Team deinen Nutzernamen selbst, etwa wegen eines unzulässigen Namens, ändert das nichts an dem Abstand von 30 Tagen für deine eigenen Änderungen.
2.3 Events, Turniere und Community
Verarbeitete Daten: Bei Events verarbeiten wir Ersteller, Gastgeber (du selbst oder eine Organisation), Organisatoren, Teilnahme- und Einladungsdaten, Sichtbarkeit, Titel, Beschreibung, Kategorien, Ort, Koordinaten, Datum, Preisangaben und von dir eingegebene Inhalte. Hinzu kommen Bewertungen, Kommentare, Umfragen, Antworten und Galeriebeiträge. Bei Turnieren werden unter anderem Teamnamen, Spielerzuordnungen, Ersteller und Ergebnisse gespeichert.
Empfänger und Sichtbarkeit: Sichtbarkeit und Empfänger hängen von der Funktion und dem Event ab. Öffentlich freigegebene Inhalte können einem größeren Personenkreis angezeigt werden; Teilnehmer- oder Gruppeninhalte werden im Rahmen der jeweiligen Zugriffsregeln bereitgestellt. Rechne bei Veröffentlichungen mit Kopien durch Empfänger.
Zweck, Rechtsgrundlage und sensible Inhalte: Die Verarbeitung dient der Durchführung deiner gewählten Funktionen (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO). Freitext, Bilder und die Art eines Events können sensible Informationen, etwa über Gesundheit, Religion oder politische Ansichten, erkennen lassen. Veröffentliche solche Angaben nicht unbedacht, insbesondere nicht über andere. Die allgemeine Registrierung ist keine Einwilligung in die beliebige Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten.
Fotospiel: Im Event kann der Ersteller ein freiwilliges Fotospiel starten. Dafür verarbeiten wir deine Teilnahme am Spiel mit Beitritt und Ausstieg, die dir zugeteilten Aufgaben mit Zeitpunkt, aufgegebene und getauschte Aufgaben samt deiner Begründung, die Zuordnung deiner Galeriefotos zu Aufgaben und die Aufgabentexte, die der Ersteller selbst schreibt. Eine Aufgabe kann eine andere Person aus dem Event nennen; diese Person wird darüber nicht benachrichtigt. Deine Aufgaben siehst bis zum Spielende nur du, Fotos zu Aufgaben erscheinen erst mit dem Spielende in der Galerie. Während des Spiels sehen die Event-Teilnehmer nur, wie viele Aufgaben jeder Spieler erledigt hat. Nach dem Spielende sehen sie für jeden Spieler die Aufgaben mit Fotos, aufgegebene Aufgaben und getauschte Aufgaben mit Begründung. Eine öffentlich sichtbare Galerie zeigt den Aufgabentext nicht. Über eine neue Aufgabe informiert dich eine Push-Mitteilung ohne Aufgabentext. Die Daten werden mit dem Event gelöscht und sind in deinem Datenexport enthalten. Rechtsgrundlage ist die Durchführung der von dir gewählten Funktion (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO).
Beitritts- und Foto-Links: Der Ersteller eines Events kann einen Beitrittslink und einen Foto-Link erstellen, abschalten und erneuern. Wer einen aktiven Link hat, sieht ohne Anmeldung Titel, Beginn, Ende und Titelbild des Events sowie, ob es voll ist, aber keine Adresse, Beschreibung, Teilnehmer oder Angaben zum Ersteller. Mit deinem Konto kannst du über einen aktiven Link beitreten, auch wenn das Event privat ist, solange das Teilnehmerlimit es zulässt. Eine offene Beitrittsanfrage oder Einladung von dir zu diesem Event wird dabei erledigt. Der Link wirkt wie ein Schlüssel; teile ihn nur mit Personen, die beitreten sollen. Ein erneuerter oder abgeschalteter Link funktioniert nicht mehr. Rechtsgrundlage ist die Durchführung der von dir gewählten Funktion (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO).
Fotos von Gästen ohne Konto: Über einen Foto-Link können Gäste ohne Randalo-Konto während des Upload-Fensters Fotos auf unserer Website hochladen. Diese Fotos erscheinen in der Event-Galerie als Foto eines Gasts, gegebenenfalls mit dem Namen, den der Gast selbst angegeben hat, und sind für alle sichtbar, die die Galerie sehen dürfen. Der Ersteller kann Fotos von Gästen wie jedes Galeriefoto löschen. Fotos von Gästen werden nicht außerhalb ihres Events in anderen Ansichten der App hervorgehoben.
Kalenderexport und Weitergabe: Wenn du einen Kalendereintrag teilst oder exportierst, erstellt die App eine ICS-Datei mit den ausgewählten Veranstaltungsdaten. Du entscheidest über die Weitergabe an eine Kalender- oder andere Ziel-App. Diese Funktion liest keinen bestehenden Gerätekalender aus. Für die übernommene Kopie und eine Synchronisierung durch die Ziel-App gelten deren Einstellungen und Datenschutzinformationen.
Übernahme öffentlich angekündigter Events: Unser Team kann öffentlich angekündigte Events in Randalo übernehmen. Dazu geben befugte Mitarbeitende einen Link zu einer öffentlich zugänglichen Quelle an, etwa einem Social-Media-Beitrag, einer Veranstaltungs- oder Webseite oder einem Bild, oder fügen Text und Bilder einer Ankündigung ein. Ein technischer Dienst ruft den Inhalt ohne Anmeldung ab und lässt ihn von einem KI-Dienst auswerten, der daraus einen Eventvorschlag erstellt. Inhalte, die nur nach Anmeldung oder für bestimmte Personen sichtbar sind, rufen wir nicht ab. Eine befugte Person prüft und bearbeitet jeden Vorschlag; erst sie veröffentlicht das Event unter einem Randalo-Konto.
Betroffene Daten bei übernommenen Events: Ankündigungen können Angaben über Veranstalter, Künstler oder andere genannte oder abgebildete Personen enthalten, etwa Namen, Accountnamen, Bilder und Kontaktangaben. In das Event übernehmen wir nur die dafür erforderlichen Angaben. Den abgerufenen Inhalt speichern wir nicht in unseren Datenbanken; ein nicht veröffentlichter Vorschlag verbleibt höchstens 30 Tage im Browser der bearbeitenden Person.
Zweck, Rechtsgrundlage und Widerspruch bei übernommenen Events: Zweck ist ein möglichst vollständiges Angebot an Veranstaltungen in Randalo. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse daran (Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO); die Angaben wurden zuvor von der Quelle selbst öffentlich gemacht. Du kannst dieser Verarbeitung über unseren Datenschutzkontakt widersprechen und die Berichtigung oder Entfernung eines übernommenen Events verlangen.
Events von Organisationen: Beim Erstellen eines Events wählst du, wer es ausrichtet: du selbst oder eine Organisation, in der deine Rolle das Recht „Events“ enthält. Für diese Auswahl zeigt dir die App Name und Logo dieser Organisationen. Wir speichern die Organisation als Gastgeberin und die Kennung der Person, die das Event angelegt hat, als Nachweis. Verwalten können ein solches Event die aktiven Mitglieder der Organisation mit dem Recht „Events“, auch ohne teilzunehmen. Mit dem Austritt oder dem Entzug des Rechts enden diese Verwaltungsrechte; eine bestehende Teilnahme bleibt davon unabhängig. Wo diese Erklärung vom Ersteller eines Events spricht, etwa bei Links, Fotospiel und Galerie, gilt bei Events einer Organisation dasselbe für diese Mitglieder. Am Event zeigen wir Name, Logo und Verifizierungsstatus der Organisation, bei öffentlichen Organisationen auch ihren Nutzernamen und einen Link zu ihrem Profil. Die Person, die das Event angelegt hat, zeigen wir dabei nicht. Das Event bleibt bei der Organisation, wenn diese Person austritt. Die Zuordnung wird mit dem Event gelöscht.
Events nur für Mitglieder und Mitteilungen über neue Events: Events einer Organisation können die Sichtbarkeit „Nur Mitglieder“ haben. Solche Events sehen, finden und betreten nur die aktiven Mitglieder der Organisation, dazu wie bei jedem Event seine Verwalter und Teilnehmer; eine offene Einladung oder Anfrage genügt dafür nicht. Sie haben keinen Beitritts- oder Foto-Link und erscheinen weder auf der Karte noch in Empfehlungen. Wird ein Event einer Organisation erstmals veröffentlicht und ist es öffentlich, auf Anfrage zugänglich oder nur für Mitglieder sichtbar, benachrichtigen wir ihre aktiven Mitglieder, die noch nicht teilnehmen. Die Mitteilung nennt die Organisation und den Namen des Events, auch bei einem Event „Nur Mitglieder“, nicht die Person, die das Event angelegt hat. Der Name des Events kann damit auf dem Sperrbildschirm erscheinen (siehe 2.8). Du kannst diese Mitteilungen je Organisation abschalten. Die Wahl speichern wir, bis du sie änderst oder deine Mitgliedschaft endet; sie ist in deinem Datenexport enthalten.
2.4 Chats und Gruppen
Verarbeitete Daten, Zweck und Rechtsgrundlage: Wir verarbeiten Nachrichten und Medienreferenzen, Absender, Empfänger beziehungsweise Gruppenmitgliedschaft, Rollen, Zeitpunkte, Lese-/Zustellinformationen, Reaktionen und Umfragen. Das ermöglicht deine Kommunikation (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO).
Verschlüsselung und technische Kopien: Nachrichtentexte werden in der Datenbank verschlüsselt gespeichert. Es handelt sich nicht um Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Für Zustellung und Anzeige werden Inhalte serverseitig verarbeitet; Nachrichteninhalte können auch in internen Nachrichtenwarteschlangen und Push-Mitteilungen enthalten sein.
Systemzeilen in Chats von Organisationen: Im Chat einer Organisation stehen auch Zeilen ohne Absender, etwa wenn eine Gruppe zur Organisation wurde (2.13) oder eine Strafe der Kasse gültig wurde (2.5). Eine Strafen-Zeile nennt Nutzerkennung und Anzeigenamen des bestraften Mitglieds sowie Name und Betrag der Strafe, aber keine Notiz. Alle Mitglieder des Chats sehen sie; gespeichert und gelöscht wird sie wie die übrigen Nachrichten des Chats.
Sichtbarkeit und deine Wahlmöglichkeiten: Gruppen sind nicht öffentlich auffindbar: Mitgliedschaften, Nachrichten und andere Gruppendetails sehen nur die Mitglieder, gebunden an die jeweiligen Berechtigungen. Eine separate Einstellung zum Verbergen der eigenen Mitgliedschaft innerhalb einer Gruppe ist nicht nötig; du kannst die Gruppe verlassen. Öffentliche Sichtbarkeit gibt es nur bei Organisationen (2.13).
Keine öffentlichen Gruppen und kein Gruppenkalender: Mit der Einführung der Organisationen gehen öffentliche Sichtbarkeit, Gruppensuche und Gruppenkarte, Beitrittsanfragen und der Kalender von Gruppenchats auf Organisationen über; eine Übergangszeit gibt es nicht. Mit dem Update werden alle bisher öffentlichen Gruppen privat, sodass Nichtmitglieder ihre Mitglieder nicht mehr sehen, und die Kalender der Gruppenchats entfallen: Wir löschen die mit Gruppen verknüpften Events samt der Abstimmungen dazu aus den Gruppen. Die Events selbst bleiben bei ihren Veranstaltern. Gruppen können nicht wieder öffentlich werden; über das Privatstellen benachrichtigen wir die Mitglieder nicht, und die Admins einer Gruppe können sie von Hand zur Organisation machen (2.13). Offene Beitrittsanfragen an Gruppen löschen wir samt Nachricht und benachrichtigen die Anfragenden. Verlauf, Mitglieder und gemeinsame Ausgaben der Gruppe bleiben. Chats von Organisationen beschreibt Abschnitt 2.13.
2.5 Gemeinsame Ausgaben, soweit freigeschaltet
Verarbeitete Daten und Zweck: Für eine gemeinsame Abrechnung in Events, Chats oder Organisationen können Mitglieder Ausgaben, Beträge, Währung, Zahler, Beteiligte, Aufteilungen, Notizen und vermerkte Ausgleiche erfassen. Andere berechtigte Gruppenmitglieder sehen diese Angaben und die daraus berechneten Salden und Vorschläge. Es findet dadurch keine Überweisung oder sonstige Zahlungsabwicklung statt.
Kassenbestand einer Organisation: Eine Organisation kann für ihre Kasse einen Kassenbestand führen. Die Kasse ist dann selbst Beteiligte der Abrechnung, aber keine Person. Mitglieder mit dem Recht „Kasse“ buchen Einnahmen (Betrag, Datum, freiwillige Notiz), Ein- und Auszahlungen und Ausgaben aus der Kasse; wir speichern, wer gebucht hat. Den Kassenbestand und was jedes Mitglied der Kasse schuldet oder von ihr bekommt, berechnen wir bei jedem Abruf. Alle aktiven Mitglieder sehen beides.
Beiträge, Strafen und Meldungen: Mitglieder mit dem Recht „Kasse“ können von ausgewählten Mitgliedern einen Beitrag verlangen und, wenn die Organisation den Strafenkatalog eingeschaltet hat, Strafen vergeben. Der Strafenkatalog enthält Name, Betrag und eine freiwillige Beschreibung, aber keine Personen. Je nach Einstellung können Mitglieder auch Strafen gegen andere Mitglieder melden; die meldende Person ist für alle Mitglieder sichtbar, und die Strafe zählt erst, wenn jemand mit dem Recht „Kasse“ sie bestätigt. Zu jeder Forderung speichern wir, wer was schuldet, Name, Betrag, Datum, eine freiwillige Notiz, wer sie gestellt hat, ihren Zustand und jede Änderung daran mit Person, Zeitpunkt und freiwilligem Grund. Alle aktiven Mitglieder sehen die Forderungen, wer bezahlt hat und wer nicht, und eine Rangliste mit Summe und Anzahl der gültigen Strafen je Mitglied, für ein Kalenderjahr oder insgesamt. Forderungen löschen wir nicht: Gestrichene und verworfene bleiben mit Person, Zeitpunkt und Grund sichtbar. Wer betroffen ist, erhält eine Mitteilung (2.13); gültige Strafen kann die Organisation im Chat ankündigen (2.4).
Speicherung der Kasse: Einnahmen, Forderungen und Strafenkatalog speichern wir, bis die Organisation aufgelöst wird. Einnahmen und Einträge des Strafenkatalogs können Mitglieder mit dem Recht „Kasse“ vorher löschen; eine gelöschte Einnahme bleibt in der Historie. Endet deine Mitgliedschaft, bleiben deine offenen Forderungen für die Mitglieder sichtbar, bis sie bezahlt oder gestrichen sind. Wird ein gelöschtes Konto endgültig aus der Abrechnung entfernt, löschen wir auch die Forderungen an diese Person; Einnahmen, die sie gebucht hat, bleiben ohne ihren Namen bestehen, weil sie zum Kassenbestand gehören.
Speicherung und Änderungshistorie: Namen und Teilnehmerzuordnungen können für die Abrechnung nach dem Austritt aus dem Event, dem Chat oder der Organisation erhalten bleiben. Änderungen und Löschungen können in einer für berechtigte Gruppenmitglieder lesbaren Historie mit dem vorherigen Inhalt fortbestehen. Das Entfernen aus der aktuellen Liste bedeutet daher nicht, dass der Datensatz vollständig gelöscht ist.
Rechtsgrundlage und deine Rechte: Für deine selbst angeforderten Abrechnungsfunktionen ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO maßgeblich. Soweit andere Gruppenmitglieder Angaben zu dir eintragen, geht es um deren Interesse an einer nachvollziehbaren gemeinsamen Abrechnung; aus dem Eintrag folgt weder automatisch deine Zustimmung noch die Richtigkeit einer Forderung. Über unseren Datenschutzkontakt kannst du falsche oder unberechtigte Zuordnungen beanstanden und Herkunft, Auskunft, Berichtigung oder Löschung verlangen. Die Historie hat derzeit keine festgelegte automatische Ablauffrist; ein Austritt oder Löschen aus der aktuellen Ansicht entfernt sie nicht vollständig.
2.6 Fotos, Videos, Kamera und Mikrofon
Deine Auswahl und Geräteberechtigungen: Medien werden übertragen, wenn du sie auswählst oder aufnimmst und hochlädst. Kamera, Mikrofon und Medienzugriff werden für die jeweilige Aktion angefragt. Der Mikrofonzugriff dient insbesondere Tonaufnahmen in Videos. Ein Zugriff auf die gesamte Mediensammlung ist nicht für jede Auswahl erforderlich; die verfügbaren Systemauswahlverfahren hängen vom Gerät ab.
Verarbeitete Daten: Wir verarbeiten Bild-, Video- und gegebenenfalls Toninhalt, Eigentümerkennung, Dateityp und Größe, Uploadzeitpunkt sowie technische Prüfsummen, Speicher- und Verarbeitungsinformationen. In temporären Upload-Sitzungen wird auch der übergebene Dateiname gespeichert. Daraus erzeugen wir Vorschauen, Bildvarianten und Videowiedergabeformate.
Freiwillige KI-Angabe: Wenn du zu einem Bild angibst, ob es mit KI erstellt oder wesentlich verändert wurde, speichern wir diese Angabe gemeinsam mit dem Bild. Sie dient der Herkunftskennzeichnung für Personen, die das Bild sehen dürfen, und ist eine Selbstauskunft, kein geprüfter Herkunftsnachweis. Eine fehlende oder verneinte Angabe bestätigt nicht die Echtheit des Bilds. Bei Uploads aus deinem Konto kannst du die Angabe nachträglich berichtigen; sie ist auch Teil deines Media-Datenexports. Für ihre Speicherung und Löschung gelten dieselben Grenzen wie für das zugehörige Bild.
Speicherdauer temporärer Uploads: Upload-Sitzungen laufen nach einem Tag ab. Ein stündlich eingerichteter Bereinigungslauf entfernt abgelaufene, verbrauchte oder fehlgeschlagene Sitzungen und zugehörige temporäre Dateien. Das ist von dauerhaft übernommenen Medien und Kopien in Verarbeitungswarteschlangen zu unterscheiden.
Zweck, Rechtsgrundlage und Widerruf: Zweck ist die von dir gewünschte Medienfunktion (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO). Widerrufe Geräteberechtigungen in den Systemeinstellungen. Eine bereits erfolgte Veröffentlichung wird dadurch nicht entfernt; nutze die Inhaltsfunktion beziehungsweise unseren Kontakt.
2.7 Standort und Karten
Verarbeitete Daten und Zweck: Wenn du die Standortfunktion nutzt, werden nach deiner Freigabe Gerätekoordinaten verarbeitet, etwa für die Suche in deiner Nähe. Alternativ kannst du einen Ort selbst angeben. Orte von Events, Gruppen und Organisationen können unabhängig von deinem aktuellen Gerätestandort gespeichert werden.
Private gespeicherte Orte: Wenn du einen Standort als Favorit speicherst, bleiben seine Koordinaten, Adresse, gegebenenfalls die Ortskennung und dein privater Name ausschließlich im lokalen App-Speicher. Auf iOS und Android ist dieser Speicher verschlüsselt. Es gibt keine serverseitige Favoritenverwaltung und keine Synchronisierung zwischen Geräten. Du kannst die Orte in der App auswählen, umbenennen, entfernen und lokal als kopierbaren Text exportieren. Sie bleiben über App-Neustarts erhalten und werden beim Abmelden, Kontowechsel oder Löschen der lokalen App-Daten entfernt. Der serverseitige Datenexport enthält diese ausschließlich lokalen Orte nicht. Die Speicherung dient der von dir angeforderten Funktion (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO; § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG).
Event-Standorte und Standortnamen: Beim Erstellen eines Events oder bei einer von dir bestätigten Standortänderung werden die ausgewählten Koordinaten und die dazu vorhandenen Adressdaten an das Randalo-Backend übermittelt und am Event gespeichert. Der private Favoritenname wird nicht automatisch übertragen oder als Event-Standortname übernommen. Einen davon unabhängigen Standortnamen können Veranstalter und Mitveranstalter mit der erforderlichen Editierberechtigung festlegen oder entfernen. Er folgt der Sichtbarkeit des Event-Standorts und ist Bestandteil der Event-Daten im serverseitigen Export. Die Angaben bleiben mit dem Event gespeichert und werden mit ihm gelöscht.
Standort-Abos: Du kannst bis zu fünf Standorte abonnieren. Wenn du einen Standort abonnierst, speichern wir die von dir gewählten Koordinaten als festen Mittelpunkt, deinen Radius in Metern, die Zuordnung zu deinem Konto und den Erstellungszeitpunkt. Ein beim Einrichten übernommener Gerätestandort bewegt sich danach nicht mit deinem Gerät. Wir vergleichen die Abos mit neu veröffentlichten öffentlichen Events und Events mit Beitritt auf Anfrage, deren Standort öffentlich freigegeben ist. Bei einem Treffer lösen wir eine Push-Mitteilung aus; mehrere passende Abos führen zu einem Versandauftrag für dasselbe Event. Die Mitteilung enthält generischen Text und die Event-ID, keine abonnierten Koordinaten oder Radien. Dafür nutzen wir die in Abschnitt 2.8 beschriebenen Zustelldienste und deine Push-Aktivierung. Die Speicherung und der Abgleich dienen der von dir angeforderten Funktion (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO). Du kannst die Abos abrufen, ändern und einzeln löschen; sie sind in deinem Datenexport enthalten. Sie bleiben bis zu deiner Löschung gespeichert. Veröffentlichungsnachrichten enthalten die Event-ID, den Zeitpunkt, die Zugänglichkeit und ausschließlich öffentlich freigegebene Event-Koordinaten. Sie enthalten keine abonnierten Mittelpunkte oder Radien. Ein Verarbeitungsstatus am Event verhindert erneute Versandaufträge und wird mit dem Event gelöscht. Vor dem Versand prüfen wir, ob das Event weiterhin geeignet ist und ein passendes Abo besteht. Bereits übergebene Pushs können nicht zurückgerufen werden. Der derzeitige kontoweite Löschweg ist in Abschnitt 5 beschrieben.
Orts- und Adresssuche über Google Maps Platform: Für die Suche nach Orten und Adressen und für Suchvorschläge übermittelt das Backend deinen Suchtext an Google (Google Maps Platform). Wird ein Standort zur Gewichtung der Vorschläge mitgesendet, runden wir ihn vorher auf etwa einen Kilometer. Die Anfragen enthalten keine Nutzerkennung. Die Suchergebnisse speichern wir nicht zwischen.
Adressermittlung über Azure Maps: Um zu einem gewählten Punkt die Adresse zu ermitteln, übermittelt das Backend dessen Koordinaten an Microsoft (Azure Maps). Die ermittelte Adresse wird mit dem Event, dem Ort einer Organisation oder dem Gruppenort gespeichert. Zusätzlich halten wir das Ergebnis bis zu sechs Monate in einem Adresscache vor und löschen es danach.
Karten über Google Maps: Beim Öffnen einer eingebundenen Google-Karte werden technische Verbindungsdaten wie IP-Adresse und Geräteinformationen an Google übermittelt. Bei freigegebener Standortanzeige können Standortdaten hinzukommen. Die Verbindung zum Kartenanbieter kann auch ohne Freigabe des aktuellen Standorts stattfinden.
Rechtsgrundlage und deine Wahlmöglichkeiten: Die Freigabe deines aktuellen Gerätestandorts ist freiwillig. Für diese Ortung stützen wir uns auf deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO); du kannst sie in den Geräteeinstellungen widerrufen. Die Verarbeitung eines von dir manuell angegebenen Orts zur angeforderten Suche oder Eventdarstellung dient der Vertragsdurchführung (Buchst. b). Die Standortfreigabe ist keine pauschale Einwilligung in weitere Zwecke des Kartenanbieters. Der Betriebssystemdialog für den Standort verhindert nicht alle Verbindungen zu Google Maps.
2.8 Benachrichtigungen und Live Activities
Verarbeitete Daten und Empfänger: In-App-Benachrichtigungen enthalten Empfängerkennung, Titel, Text, Datenverweise und Status. Wenn du Push aktivierst, verwendet Firebase Cloud Messaging Installations-/Registrierungskennungen und den Benachrichtigungsinhalt für die Zustellung. Die Zuordnung der Geräte-Tokens zu deinem Konto wird in Cloud Firestore verwaltet.
Aktivierung und Sichtbarkeit: Push wird im nativen Startzustand nicht automatisch aktiviert. Die Freigabe erfolgt im vorgesehenen Aktivierungsablauf und über die Systemberechtigung. Einstellungen für Mitteilungsarten steuern zusätzlich, welche Informationen du erhalten möchtest. Auf einem Sperrbildschirm können andere Personen Vorschauen sehen.
Zweck, Rechtsgrundlage und Widerruf: In-App-Mitteilungen, die für deine gewählten Interaktionen erforderlich sind, dienen der Vertragsdurchführung (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO). Die freiwillige Push-Aktivierung erfolgt auf Grundlage deiner Einwilligung (Buchst. a; bei nicht erforderlichen Gerätezugriffen zusätzlich § 25 Abs. 1 TDDDG). Du kannst sie in App und System für die Zukunft ändern. Bereits an den Zustelldienst übermittelte Nachrichten werden dadurch nicht rückwirkend zurückgerufen.
Live Activities auf dem iPhone: In der iOS-App ab iOS 17.2 kann Randalo Live Activities auf dem Sperrbildschirm und in der Dynamic Island anzeigen. Eine Live Activity zeigt an einem Event- oder Turnierabend die nächste Partie deines Teams, deine offenen Aufgaben im Fotospiel und den Countdown oder die Laufzeit eines Events. Je Event gibt es eine Live Activity; ein Turnier ohne Event erhält eine eigene. Wir starten, aktualisieren und beenden sie per Push, auch wenn die App geschlossen ist.
Eigene Einwilligung und Einstellungen: Live Activities nutzen wir nur, wenn du ihnen gesondert zustimmst. Diese Einwilligung ist von der Push-Aktivierung getrennt. Die App fragt dich, wenn du einem Event oder Team beitrittst und noch nicht entschieden hast. Lehnst du in der Abfrage ab, fragt sie frühestens nach 30 Tagen beim nächsten Beitritt erneut, insgesamt höchstens noch zweimal. Schaltest du Live Activities auf der Einstellungsseite aus, fragt die App nicht erneut; du kannst sie dort wieder einschalten. Auf der Einstellungsseite „Live Activities“ bei den Benachrichtigungseinstellungen schaltest du Live Activities ganz ab oder einzeln die Teile Turnier-Partien, Fotospiel-Aufgaben, Event-Countdown und Event während des Events. Das Zahnrad in der Live Activity öffnet diese Seite. In den iOS-Einstellungen kannst du Live Activities für Randalo zusätzlich abschalten.
Verarbeitete Daten bei Live Activities: Zu deinem Konto speichern wir deine Entscheidung über die Einwilligung mit ihrem Zeitpunkt und dem Hinweis, ob du sie in der Abfrage oder auf der Einstellungsseite getroffen hast, außerdem Zeitpunkt und Zahl der Abfragen sowie die fünf Schalter der Einstellungsseite. Für jedes iOS-Gerät speichern wir ein Push-to-Start-Token, mit dem wir dort eine Live Activity starten können. Für eine laufende Live Activity speichern wir ihr Update-Token und das Event oder Turnier, zu dem sie gehört. Beide Tokens sind Gerätekennungen, über die Apple die Live Activity zustellt. Tokens speichern wir nur, solange du eingewilligt hast. Zu jedem Token speichern wir außerdem die Geräte-ID: eine zufällige Kennung, die die App einmal je Installation erzeugt und auf dem Gerät ablegt. Sie ordnet Tokens und Live Activities einem Gerät zu, wenn du Randalo auf mehreren Geräten nutzt. Scheidet dein Team aus, speichern wir deine Wahl „Turnier weiter verfolgen“ oder „Ausblenden“ für dieses Turnier, mit ihrem Zeitpunkt und der Partie, in der dein Team ausgeschieden ist. Den angezeigten Inhalt berechnen wir aus dem aktuellen Stand von Event, Turnier, deinen Partien und dem Fotospiel.
Wegwischen einer Live Activity: Wenn du die App öffnest oder zu ihr zurückkehrst, prüft sie, ob eine Live Activity vor ihrem geplanten Ende verschwunden ist, und meldet das als Wegwischen für dieses Event. Ob du sie weggewischt oder iOS sie beendet hat, kann die App nicht unterscheiden. Nach einer Meldung starten wir die Live Activity neu, solange es zu dem Event etwas anzuzeigen gibt. Die nächste Live Activity nach einer Meldung weist auf die Einstellungen hin, in denen du Live Activities ganz oder teilweise ausschalten kannst. Ab der dritten Meldung fragt die App einmal, ob du die Einstellungen anpassen möchtest. Wir speichern nur die zuletzt gemeldete Wegwischung; eine neue Meldung ersetzt die vorige.
Inhalt und Sichtbarkeit auf dem Sperrbildschirm: Eine Live Activity kann Turniername, Teamnamen von Gegnern und Turniersieger, Runde oder Phase, den Hinweis „Ihr seid dran“, Ergebnisse und deine Platzierung zeigen. Dazu kommen die Zahl deiner offenen Fotospiel-Aufgaben, der Hinweis „Neue Aufgabe!“ nach einer neuen Aufgabe, das Spielende sowie Name, Beginn, Countdown und Ende eines Events mit seinem Standortnamen oder seiner Stadt. Nach dem Fotospiel zeigt die Live Activity eine halbe Stunde lang „Auflösung ist da – ansehen“. Diesen Hinweis sehen alle Teilnehmer des Events, auch wer nicht mitgespielt hat; läuft bei dir gerade keine Live Activity, starten wir dafür eine. Aufgabentexte aus dem Fotospiel, die volle Adresse eines Events und Benutzernamen erscheinen nicht. Teamnamen wählen die Teams selbst. Sperrbildschirm und Dynamic Island sind ohne Entsperren sichtbar. Personen in deiner Nähe können die Inhalte also sehen. Je nach Geräteeinstellungen zeigt iOS Live Activities auch auf einer verbundenen Apple Watch.
Push-Inhalt und Empfänger bei Live Activities: Der Push-Inhalt enthält nur die angezeigten Angaben und Kennungen, mit denen die App beim Antippen die passende Ansicht öffnet. Aufgabentexte, Adressen und Benutzernamen sind darin nicht enthalten. Wir stellen Live Activities direkt über den Apple Push Notification service (APNs) zu. Apple erhält dabei das Token und den Push-Inhalt.
Zweck, Rechtsgrundlage und Widerruf bei Live Activities: Live Activities verarbeiten wir auf Grundlage deiner Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO; bei nicht erforderlichen Gerätezugriffen zusätzlich § 25 Abs. 1 TDDDG). Deine Entscheidung speichern wir auch nach einer Ablehnung, damit wir sie beachten, nicht öfter als beschrieben fragen und eine Einwilligung nachweisen können (Art. 6 Abs. 1 Buchst. c in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 DSGVO beziehungsweise Buchst. f DSGVO). Du kannst die Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen, indem du Live Activities auf der Einstellungsseite ausschaltest. Dann starten wir keine Live Activities mehr, beenden laufende und löschen deine Push-to-Start-Tokens. Die Update-Tokens löschen wir mit dem Ende der Live Activities. Eine Ablehnung in der Abfrage wirkt ebenso. Bereits zugestellte Inhalte ruft das nicht zurück.
Speicherdauer bei Live Activities: Das Update-Token einer Live Activity löschen wir, wenn sie endet. Ein Push-to-Start-Token löschen wir, wenn die App es ersetzt oder abmeldet, wenn du die Einwilligung ablehnst oder Live Activities ausschaltest und wenn Apple es als ungültig meldet. Die Geräte-ID löschen wir mit dem Token oder der Live Activity, zu der wir sie gespeichert haben; auf dem Gerät bleibt sie, bis du die App löschst. Einwilligung, Schalter und die zuletzt gemeldete Wegwischung speichern wir, solange dein Konto besteht. Deine Wahl je Turnier speichern wir, bis das Turnier gelöscht wird. Löschst du dein Konto, werden die Live-Activity-Daten derzeit noch nicht automatisch mitgelöscht. Bis das eingerichtet ist, löschen wir sie, wenn du es über unseren Datenschutzkontakt verlangst (siehe 3.3). Einwilligung, Schalter, Tokens, Geräte-IDs, die zuletzt gemeldete Wegwischung und deine Wahl je Turnier sind Teil deines Datenexports in der App.
Zählungen ohne Personenbezug: Um zu erkennen, welche Teile genutzt werden, zählen wir, wie viele Nutzer die einzelnen Schalter ein- oder ausgeschaltet haben. Lädst du über „Foto hochladen“ in der Live Activity ein Foto in die Galerie, kennzeichnet die App diese Herkunft. Je Event zählen wir solche Fotos ohne Nutzerkennung. Wir werten diese Zahlen je Event und als Summe über alle Events aus (Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO). Das Antippen der Live Activity messen wir nicht, und ein Tracking-SDK ist nicht eingebunden.
2.9 Freiwillige Absturzberichte
Verarbeitete Daten und Zweck: Wenn du „Absturzberichte“ aktivierst, sendet Firebase Crashlytics technische Fehlerberichte mit App-/Betriebssystemversion, Geräteinformationen, Fehlerzeitpunkt, Stacktrace und Installationskennungen. Wir setzen dafür keine Konto-ID als Crashlytics-Nutzerkennung. Die Daten sind dadurch aber nicht automatisch anonym; Fehlertexte oder technische Kennungen können einen Personenbezug ermöglichen.
Einwilligung und Widerruf: Die Erfassung ist standardmäßig deaktiviert. Grundlage deiner Aktivierung sind Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG. Deine Entscheidung mit Zeitpunkt und Textversion wird derzeit auf dem Gerät gespeichert. Du kannst sie in den Einstellungen widerrufen; die App deaktiviert die Übermittlung und veranlasst die Entfernung noch nicht gesendeter Berichte.
Speicherdauer: Google nennt für Crash-Berichte und zugehörige Kennungen 90 Tage, bevor die Entfernung aus Live- und Sicherungssystemen beginnt. Der Widerruf wirkt für die Zukunft.
2.10 Funktionssteuerung und lokale Speicherung
Funktionssteuerung über Firebase Remote Config: Firebase Remote Config lädt technische Einstellungen für die Einführung, Freischaltung und Abschaltung von Funktionen, etwa Onboarding, Turniere, Karten, Blockierungen und gemeinsame Ausgaben. Google verarbeitet dabei Installationskennungen und technische App-Daten. Der Abruf läuft unabhängig von der freiwilligen Crashlytics-Einstellung; ein Abschalten der Absturzberichte beendet Remote Config daher nicht. Im aktuellen Ablauf gibt es hierfür keinen gesonderten Einwilligungsdialog.
Lokale Speicherung und ihre Dauer: Die App speichert Anmeldestatus, Einstellungen, lokal vorgehaltene Inhalte, Entwürfe und technische Zustände, damit die gewählten Funktionen laufen und Inhalte verfügbar bleiben. Je nach Speicherzweck kommen geschützte Gerätespeicher, lokale Datenbanken und Einstellungen zum Einsatz. Deinstallation oder Löschen lokaler App-Daten entfernt nicht automatisch serverseitige Inhalte.
Lokale Erinnerungsentscheidungen: Wenn du einzelne Event-Erinnerungen ausdrücklich ignorierst, speichert die App diese Entscheidung auf deinem Gerät getrennt nach Konto, Event und Erinnerungsart. Gespeichert werden die zugehörigen Kennungen und ein Ja/Nein-Wert, keine Event-Inhalte. Diese Entscheidungen bleiben nach Abmeldung und Kontowechsel erhalten. Die Kontolöschung stößt die Entfernung der Entscheidungen dieses Kontos an; bei einem Speicherfehler kann die lokale Bereinigung unvollständig bleiben. Du kannst lokal gespeicherte Daten und Einstellungen auch durch Löschen der App-Daten entfernen. Die Abmeldung bereinigt dagegen kontobezogene Sitzungsdaten und Zwischenspeicher einschließlich des Bildspeichers.
Analysefunktionen und Aufrufstatistik: Google Analytics beziehungsweise Firebase Analytics und Werbe-Tracking sind nicht als aktive Analysefunktionen eingebunden. Die beschriebenen eigenen Aufrufdaten, Fehlerberichte und Betriebsprotokolle sowie die Zählungen zu Live Activities (2.8) bestehen davon unabhängig.
Abruf der Rechtstexte: Zur Anzeige der Rechtstexte ruft die App die aktuelle öffentliche Textfassung bei unserem Backend ab. Dabei werden technische Verbindungsdaten verarbeitet. Der Abruf übermittelt keine Kontoanmeldung und keine kontobezogenen Cookies. Eine mitgelieferte Textkopie und die zuletzt geladene gültige Fassung werden lokal vorgehalten, damit du die Hinweise auch ohne Verbindung lesen kannst. Dies dient der Bereitstellung gesetzlicher Informationen und der von dir gewünschten Anzeige (Art. 6 Abs. 1 Buchst. c beziehungsweise b DSGVO; notwendige lokale Speicherung nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG).
2.11 Feedback, Meldungen und Support
Verarbeitete Daten: Bei Feedback, Supportanfragen und Inhaltsmeldungen verarbeiten wir deine Kontaktdaten beziehungsweise Nutzerkennung, Inhalt, Fundstellen, betroffene Konten/Inhalte, Kategorie, Zeitpunkte und Bearbeitungsinformationen. Freitext kann Angaben zu anderen Personen enthalten. Vertrauliche Meldungen sind von öffentlich sichtbaren Feedbackbeiträgen zu unterscheiden. Blockierst du einen Nutzer, übermittelt die App zusätzlich automatisch eine vertrauliche Meldung mit deiner Nutzerkennung, der Kennung des blockierten Kontos, dem Zeitpunkt und dem Hinweis auf die Blockierung. Die Prüfung von Texten auf anstößige Begriffe vor dem Absenden findet nur auf deinem Gerät statt; dabei werden keine Daten an uns übermittelt.
Zwecke und Rechtsgrundlagen: Zwecke sind Bearbeitung deiner Anfrage, Schutz von Nutzern und Rechten sowie Erfüllung gesetzlicher Pflichten, insbesondere zu Inhaltsmeldungen. Je nach Anfrage gelten Art. 6 Abs. 1 Buchst. b, c oder f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in Sicherheit, Missbrauchsabwehr und der Durchsetzung berechtigter Ansprüche.
Notwendige Angaben und weitere Empfänger: Sende nur notwendige Angaben und möglichst keine Ausweiskopien oder besonders sensiblen Inhalte. Bei gerichtlichen oder behördlichen Verfahren kann eine gesetzlich zulässige Weitergabe nötig sein.
2.12 Tournament-Web im Browser
Anmeldung und Sitzung: Tournament-Web verwendet dein vorhandenes Randalo-Profil. Die Anmeldung mit E-Mail/Passwort oder Google erfolgt über Firebase Authentication wie in Abschnitt 2.1 beschrieben. Der Anmeldestatus wird nach den Möglichkeiten deines Browsers lokal gespeichert und kann nach dem Schließen des Browsers erhalten bleiben. Du kannst dich abmelden und die gespeicherten Website-Daten im Browser löschen. Dadurch werden dein Randalo-Konto und serverseitige Turnierdaten nicht gelöscht. Die für die gewünschte Anmeldung erforderliche Speicherung dient der Vertragsdurchführung (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO; § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG).
Turnieranzeige und Live-Verbindung: Die Web-Oberfläche ruft unter deiner Anmeldung Turniere, Teams, Spielerzuordnungen, Spielpläne, Tabellen und Ergebnisse vom bestehenden Backend ab. Berechtigte Nutzer können Turniere starten und Spielergebnisse bearbeiten. Für Live-Aktualisierungen wird eine SignalR-Verbindung mit Authentifizierungs- und Verbindungsdaten sowie der Turnierkennung aufgebaut. Bei Spieländerungen werden Turnier- und Spielkennungen übertragen und die Anzeige aktualisiert. Zweck ist die von dir angeforderte Turniernutzung (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO). Die Anzeige auf einem von dir geteilten Bildschirm macht die dort sichtbaren Informationen auch dessen Betrachtern zugänglich; achte darauf, wem du den Bildschirm zeigst.
Prüfung der Nutzungsbedingungen: Vor dem Zugriff auf Turnierfunktionen fragt Tournament-Web den Annahmestand deines Kontos ab. Falls eine neue AGB-Annahme erforderlich ist, wird die öffentliche Textfassung ohne Anmeldetoken und ohne kontobezogene Cookies geladen. Deine aktive Annahme übermittelt ausschließlich die angezeigte AGB-Version unter deinem angemeldeten Konto. Es gilt die gemeinsame Historie aus Abschnitt 2.1; für dieselbe Version entsteht keine zweite Annahme. Der Browser hält den Prüf- und Lesestand während der Nutzung im Arbeitsspeicher. Hierfür wird keine zusätzliche kontobezogene Zustimmung im Browser gespeichert. Die Prüfung dient der Vertragsdurchführung und dem Vertragsnachweis (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO); die Bereitstellung gesetzlicher Datenschutzhinweise erfolgt aufgrund von Buchst. c.
Hosting und Browserdaten: Microsoft Azure Static Web Apps stellt die Web-Oberfläche bereit; die Ressource ist in West Europe konfiguriert. Beim Seitenabruf fallen IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Browser-/Geräteinformationen und Antwortstatus an. Diese Daten dienen der Auslieferung, Stabilität und Missbrauchsabwehr (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b beziehungsweise f DSGVO). Die Ressourcenregion legt nicht den Ort sämtlicher Edge-, Support- und Protokollverarbeitungen fest. Die 90 Tage für App-Insights-Protokolle gelten nicht pauschal für das Hosting der Web-Oberfläche. Browser können ausgelieferte Dateien technisch zwischenspeichern. Eine optionale Werbe- oder Analysefunktion wird im Tournament-Web nicht eingebunden. Die Empfänger, Übermittlungen, Fristen und Rechte in Abschnitt 3 gelten ergänzend.
2.13 Organisationen
Gründen und Angaben der Organisation: In der App und im Orga-Portal kannst du Organisationen gründen; eine Person kann höchstens zehn bestehende Organisationen gegründet haben. Du gibst Name und Art an, bei einer öffentlichen Organisation auch den Nutzernamen. Beschreibung, Logo, Ort, Website, Instagram- und Facebook-Link und Öffnungszeiten sind freiwillig. Zu einer Organisation speichern wir Name, Nutzername, Logo, Art, Kurzbeschreibung, Website, Instagram- und Facebook-Link, Öffnungszeiten, einen Ort sowie ihre Einstellungen: Sichtbarkeit (privat oder öffentlich), Beitrittsregel, wer die Mitgliederliste sieht, Chat und gemeinsame Ausgaben mit Kassenbestand, Strafenkatalog sowie Melden und Ankündigen von Strafen. Einen Ort wählst du über die Ortssuche (2.7); wir speichern seine Koordinaten, seine Adresse und, falls du einen angibst, den Namen des Orts. Das Logo kodiert die App vor dem Hochladen neu, damit Metadaten wie ein Kamerastandort (EXIF/GPS) nicht mitgesendet werden. Die Art schlägt die Einstellungen vor; du kannst sie schon beim Gründen ändern, später ändern sie Mitglieder mit dem Recht „Profil und Einstellungen“. Beschreibung und Ort sind je nach Sichtbarkeit für andere sichtbar; trage nur Angaben ein, die du zeigen möchtest, und keine Privatanschrift. Du wirst Inhaber der Organisation. Die Kennung der gründenden Person speichern wir außerdem, um die Obergrenze zu prüfen.
Vorschlag und Prüfung des Nutzernamens: Gründest du eine öffentliche Organisation, schlägt die App dir einen Nutzernamen vor. Dafür sendet sie den eingegebenen Namen der Organisation an unser Backend, sobald du mit dem Tippen innehältst. Der Vorschlag schreibt Umlaute aus, macht aus anderen Sonderzeichen Punkte und hängt Ziffern an, solange der Name vergeben ist. Ob ein getippter oder vorgeschlagener Nutzername frei ist, prüft die App ebenfalls beim Tippen: Sie sendet den Nutzernamen an das Namensverzeichnis, in dem Randalo die Nutzernamen von Personen und Organisationen sowie Reservierungen führt, und erfährt, ob er frei, vergeben oder reserviert ist. Personen und Organisationen teilen sich diese Namen; jeder Name ist nur einmal vergeben. Den eingegebenen Namen verwenden wir nur für Vorschlag und Prüfung und speichern ihn nicht. Erst mit dem Gründen tragen wir den gewählten Nutzernamen mit der Kennung der Organisation und dem Zeitpunkt der letzten Änderung in das Namensverzeichnis ein. Ändern kann ihn nur der Inhaber, höchstens alle 30 Tage; dieser Abstand gilt für die Organisation und läuft bei einem Inhaberwechsel weiter. Teilt das Randalo-Team den Nutzernamen einer Organisation neu zu (2.2), erhält sie sofort einen Ersatznamen, und der Inhaber erhält die Mitteilung.
Privat und öffentlich: Beim Gründen und später in den Einstellungen wählst du, ob die Organisation privat oder öffentlich ist. Eine private Organisation sehen und finden nur ihre aktiven Mitglieder, auch über ihren Nutzernamen; ausgenommen sind die Angaben, die eine Einladung oder ein Einladungslink vorab zeigt (siehe „Beitritt“). Eine öffentliche Organisation zeigt jeder angemeldeten Person ihr Profil mit Name, Logo, Beschreibung und Ort, ihren Nutzernamen und ihre öffentlichen Events (Einzelheiten unter „Profil, Suche und Karte“); die Mitgliederliste sehen Außenstehende nur, wenn die Organisation sie für „Alle“ freigegeben hat. Beim Wechsel erklärt dir die App die Folgen. Eine öffentliche Organisation braucht einen Nutzernamen und kann gefunden werden. Wird eine Organisation privat oder ist ihre Beitrittsregel nicht mehr „Anfrage“, enden offene Beitrittsanfragen, und die Anfragenden erhalten eine Mitteilung, die nur die Organisation nennt; das gilt nicht für Anfragen, die aus einer Gruppe übernommen wurden (siehe „Gruppenchat zur Organisation machen“).
Mitgliedschaft, Rollen und Ämter: Zu jeder Mitgliedschaft speichern wir deine Nutzerkennung, den Status (eingeladen, angefragt, aktiv oder beendet), die Zeitpunkte von Einladung oder Anfrage und Antwort, deine Rolle („Inhaber·in“, „Admin“, „Event-Team“, „Kassenwart·in“, „Mitglied“ oder eine eigene Rolle der Organisation mit ausgewählten Rechten; „Kassenwart·in“ gibt es nur, solange die Organisation einen Kassenbestand führt) und ein freiwilliges Amt als Freitext, das keine Rechte gibt. Bei einer Einladung per Nutzername kommt, solange die Einladung offen ist, die Kennung der einladenden Person hinzu (siehe „Beitritt“). Dazu kommen eigene Rollen mit Namen und Rechten, Arbeitsrollen und Einladungslinks. Rollen vergeben Mitglieder mit dem Recht „Rollen“, Ämter Mitglieder mit dem Recht „Mitglieder“. Deine eigene Rolle und deine Rechte zeigt dir die App unter „Meine Orgas“ und auf der Seite der Organisation; sie liest sie dazu beim Öffnen vom Server und hält sie nur im Arbeitsspeicher der laufenden Sitzung, nicht im Zwischenspeicher und nicht dauerhaft auf dem Gerät. Damit Events, Chat und gemeinsame Ausgaben deine Rechte in der Organisation prüfen können, übermitteln wir Mitgliedschaft, Rolle und Rechte innerhalb unserer Systeme an diese Funktionen. Dort bleibt deine Nutzerkennung nur gespeichert, solange die Mitgliedschaft aktiv ist; Änderungen wirken dort einige Sekunden später.
Beitritt: Mitglieder mit dem Recht „Mitglieder“ können Personen über ihren Nutzernamen einladen; dafür ermitteln wir die zugehörige Nutzerkennung. Eine Einladung nimmst du an oder lehnst sie ab. Damit du einschätzen kannst, von wem sie kommt, zeigt dir die App vorher Logo, Name, Art und Verifizierungsstatus der Organisation, bei einer öffentlichen Organisation auch ihren Nutzernamen, die Rolle, die du mit dem Annehmen bekommst, und das öffentliche Profil der einladenden Person mit Nutzername, Profilbild und Verifizierungsstatus. Das gilt auch für eine private Organisation, die du sonst nicht sehen könntest; die Angaben sieht nur die eingeladene Person. Bei einem Einladungslink gibt es keine einladende Person. An der Einladung speichern wir die Kennung der einladenden Person nur, solange die Einladung offen ist: Mit deiner Antwort, mit dem Zurückziehen der Einladung und mit der Löschung des Kontos der einladenden oder der eingeladenen Person entfällt sie. Im Protokoll der Organisation (siehe „Mitteilungen, Protokoll und Meldungen“) bleibt die Einladung mit der einladenden Person als handelnder Person bestehen. Zweck der Anzeige ist, dass du unerwünschte Einladungen erkennen, ablehnen und die einladende Person blockieren oder melden kannst. Außerdem kann eine Organisation einen Einladungslink verwenden, der höchstens ein Jahr gilt und sich abschalten und erneuern lässt. Wer den Link hat, sieht vorab Name, Logo und Art der Organisation, bei öffentlichen Organisationen auch ihren Nutzernamen, aber keine Mitglieder. Der Link wirkt wie ein Schlüssel; teile ihn nur mit Personen, die beitreten sollen. Je nach Beitrittsregel kannst du einer öffentlichen Organisation direkt beitreten oder eine Beitrittsanfrage ohne Nachricht stellen und zurückziehen. Mitglieder mit dem Recht „Mitglieder“ sehen offene Anfragen mit Nutzername und Profilbild und nehmen sie an oder lehnen sie ab. Einer privaten Organisation trittst du nur über eine Einladung oder einen Einladungslink bei.
Wer deine Mitgliedschaft sieht: Die Mitgliederliste mit Nutzername, Profilbild, Verifizierungsstatus, Rolle und Amt sieht je nach Einstellung der Organisation nur ihr Team (alle Rollen außer „Mitglied“), alle Mitglieder oder, bei einer öffentlichen Organisation, jede angemeldete Person. Das Profil der Organisation zeigt davon die ersten zehn Mitglieder. Offene Einladungen sieht nur das Team. Steht der Chat der Organisation auf „alle“, sehen sich alle Mitglieder im Chat gegenseitig, auch wenn die Mitgliederliste nur für das Team sichtbar ist. Die Mitgliedschaft in einer Organisation kann Rückschlüsse etwa auf Religion, Weltanschauung, Gesundheit oder politische Meinung zulassen. Berücksichtige das beim Beitritt und bei der Einstellung zur Mitgliederliste.
Profil, Suche und Karte: Das Profil einer öffentlichen Organisation kann jede angemeldete Person öffnen; eine private Organisation zeigen wir nur ihren aktiven Mitgliedern. Das Profil zeigt Name, Nutzername, Logo, Verifizierungsstatus, Art, Kurzbeschreibung, Ort, Website, Instagram- und Facebook-Link, Öffnungszeiten, Beitrittsregel, die Zahl der aktiven Mitglieder, ob die Organisation gewerblich ist, ihre Leistungskategorien, wenn sie Leistungen anbietet, und ihre veröffentlichten öffentlichen und auf Anfrage zugänglichen Events, kommende und auf Wunsch vergangene; ihren Mitgliedern zeigt es auch Events „Nur Mitglieder“. Social-Media-Links öffnen erst auf deinen Klick die jeweilige Website; die App lädt davon keine Inhalte nach. Öffentliche Organisationen kannst du über Name oder Nutzernamen suchen und nach Art, Ort und angebotenen Leistungen filtern. Treffer zeigen Name, Nutzername, Logo, Art, Ort und Mitgliederzahl, aber keine Mitglieder. Die Karte zeigt öffentliche Organisationen an ihrem Ort. Mit „In meiner Nähe“ zeigt die App öffentliche Organisationen mit Ort nach ihrer Entfernung zu dir, innerhalb eines Umkreises und auf Wunsch nur einer Art. Dafür sendet sie nur auf deine Aktion hin und nur, wenn du den Standort freigegeben hast (2.7), die Koordinaten deines Geräts an unser Backend. Es berechnet die Entfernung zu jeder Organisation und gibt die Treffer mit ihrer Entfernung zurück. Deinen Standort verwenden wir nur für diese Anfrage und speichern ihn nicht. Private und gesperrte Organisationen und Organisationen ohne Ort erscheinen nicht. Deinen Suchtext verwenden wir nur für die Suche und speichern ihn nicht.
Gewerblich und Impressum: Nur der Inhaber kann eine Organisation als gewerblich kennzeichnen und dabei ihr Impressum hinterlegen: Name mit Rechtsform, Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer sowie, falls vorhanden, Vertretungsberechtigte, Registereintrag und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Nur gewerbliche Organisationen können Leistungen anbieten. E-Mail-Adresse und Telefonnummer aus dem Impressum zeigen wir auch im Leistungsangebot und in der Anbietersuche als Kontakt für Anfragen. Das Impressum kann in der App jede angemeldete Person abrufen, der wir die Organisation zeigen, bei öffentlichen Organisationen also jede angemeldete Person; im Portal lesen es alle Rollen außer „Mitglied“. Das Protokoll nennt nur die Namen geänderter Felder. Wir löschen das Impressum, wenn der Inhaber „gewerblich“ beendet oder die Organisation aufgelöst wird. Eine Übergabe oder ein Inhaberwechsel nach einer Kontolöschung lässt es bestehen. Nennt es den bisherigen Inhaber persönlich, bleibt es veröffentlicht, bis der neue Inhaber es ändert oder „gewerblich“ beendet. Trägst du andere Personen als Vertretungsberechtigte ein, informiere sie über die Veröffentlichung. Die Veröffentlichung dient der Anbieterkennzeichnung der Organisation nach § 5 DDG.
Leistungsangebot: Gewerbliche Organisationen können im Marktplatz Leistungen anbieten. Dazu speichern wir Kategorien, Leistungsangaben, Einsatzradius, Preisangaben, Sortiment, Leistungspakete und Medien, bei Bedarf auch Veranstaltungsangaben. Veröffentlichte Angaben sind für die vorgesehenen Nutzergruppen sichtbar, auch in der Anbietersuche. Fügt der Inhaber eines DJ-Angebots im Portal einen Link zu einem YouTube-Video oder SoundCloud-Track ein, fragen wir bei YouTube (Google) beziehungsweise SoundCloud den Titel ab und lösen SoundCloud-Kurzlinks in den vollständigen Track-Link auf; übermittelt werden dabei nur dieser Link und die IP-Adresse unseres Servers, keine Kennung, Cookies oder Zugangsdaten der Person. Eine freiwillige KI-Angabe zu einem Bild (2.6) kann mit dem Bild auch in der öffentlichen Anbieter-Galerie sichtbar sein.
Chat, Kalender und gemeinsame Ausgaben: Je nach Einstellung hat eine Organisation einen Chat für alle Mitglieder oder nur für ihr Team. Wer darin ist, folgt automatisch der Mitgliedschaft; „Inhaber·in“ und „Admin“ sind Admins des Chats. Schaltet die Organisation den Chat aus, bleiben die Nachrichten ohne Chat-Mitglieder gespeichert, bis sie ihn wieder einschaltet oder aufgelöst wird. Im Kalender der Organisation verknüpfen Mitglieder mit dem Recht „Events“ Events, und jedes aktive Mitglied kann angeben, ob es teilnimmt; diese Angaben sehen alle aktiven Mitglieder. Schickt die Organisation eine Gruppenanfrage an ein Event, erhalten dessen Verwalter den Namen der Organisation und die Mitglieder, die zugesagt haben. Endet deine Mitgliedschaft, löschen wir deine Angaben zu Events, die noch nicht begonnen haben. Ist die gemeinsame Kasse eingeschaltet, sind alle aktiven Mitglieder ihre Teilnehmer, und ihre Nutzernamen erscheinen bei Zahlern, Anteilen und Salden für alle Mitglieder. Für die gemeinsamen Ausgaben einer Organisation gilt Abschnitt 2.5; verwalten können sie Mitglieder mit dem Recht „Kasse“, ein- und ausschalten Mitglieder mit dem Recht „Profil und Einstellungen“. Ist „Strafen im Chat ankündigen“ eingeschaltet, steht jede gültig gewordene Strafe als Zeile im Chat der Organisation (2.4); hat nur das Team einen Chat, sieht nur das Team diese Zeilen.
Übergabe: Der Inhaber kann die Organisation einem aktiven Mitglied übergeben. Das Mitglied erhält eine Mitteilung und nimmt innerhalb von sieben Tagen an oder lehnt ab; der Inhaber kann das Angebot vorher zurückziehen. Solange das Angebot offen ist, speichern wir die beiden Mitgliedschaften, den Nutzernamen des Empfängers und die Fristen, und beide Seiten sehen Nutzername und Profilbild der jeweils anderen Person. Mit der Annahme wird das Mitglied Inhaber und der bisherige Inhaber Admin; Organisation, Mitglieder, Events, Chat und gemeinsame Ausgaben bleiben. Ein veröffentlichtes DJ-Angebot der Organisation wird dabei verborgen und seine Verknüpfung mit dem Profil des bisherigen Inhabers gelöscht.
Auflösen und Löschen deines Kontos: Der Inhaber kann die Organisation auflösen, nachdem wir ihm offene Salden der gemeinsamen Ausgaben, ob die Kasse noch einen Bestand hat, die Zahl offener Forderungen der Kasse und die Events gezeigt haben, die noch nicht begonnen haben. Dabei löschen wir die Organisation mit Mitgliedschaften, Einladungen, Anfragen, Rollen, Einstellungen, Impressum und Leistungsangebot samt Sortiment, Paketen, DJ-Angaben, Galerie-Zuordnungen, Kundenanfragen und Zusagen, ihre Kalenderverbindungen, ihren Chat mit allen Nachrichten, ihren Kalender und ihre gemeinsamen Ausgaben mit Historie. Bilddateien wie Logo und Galeriebilder löschen wir dabei im Media-Speicher derzeit nicht, ebenso wenig beim Entfernen eines Logos. Ihre Events, die noch nicht begonnen haben, sagen wir ab und löschen sie; die Teilnehmer erhalten eine Mitteilung. Begonnene und vergangene Events bleiben und zeigen die Organisation ohne Namen und Logo als aufgelöst. Ihr Nutzername wird sofort frei, und die übrigen Mitglieder erhalten eine Mitteilung. Löschst du dein Konto, enden deine Mitgliedschaften wie bei einem Austritt. Warst du Inhaber, geht die Organisation an das am längsten aktive Mitglied mit der Rolle „Admin“ oder, wenn es keines gibt, an das am längsten aktive Mitglied; der neue Inhaber erhält eine Mitteilung. Ohne weitere Mitglieder lösen wir die Organisation auf. Hast du Organisationen gegründet, ersetzen wir dort deine Kennung durch ein Pseudonym.
Gruppenchat zur Organisation machen: Ein Admin eines Gruppenchats kann die Gruppe zu einer Organisation machen und wird ihr Inhaber. Die Organisation übernimmt Name, Bild, Beschreibung und Ort der Gruppe; Art, Nutzername und Einstellungen wie Sichtbarkeit, Beitrittsregel und Mitgliederliste werden aus der Gruppe vorgeschlagen, und der Admin kann sie vor dem Umwandeln anpassen. Alle Mitglieder der Gruppe werden Mitglieder der Organisation, ohne selbst zuzustimmen; Admins der Gruppe werden Admins. Alle Mitglieder außer dem Admin, der die Gruppe umwandelt, benachrichtigen wir einmal in der App und per Push. Die Mitteilung nennt den Gruppennamen und dass Chat und Kasse jetzt zur Organisation gehören, bei Admins auch ihre neue Rolle, aber keine Person. Im Chat steht außerdem eine Systemzeile, die zeigt, wer die Gruppe zur Organisation gemacht hat; sie ist für alle Mitglieder des Chats sichtbar und wird mit dem Chat gelöscht. Der Gruppenchat wird mit seinem Verlauf zum Chat der Organisation, gemeinsame Ausgaben gehen auf die Organisation über. Offene Beitrittsanfragen an die Gruppe (neue gibt es nicht mehr, siehe 2.4) werden Beitrittsanfragen der Organisation, unabhängig von deren Beitrittsregel: Wir geben dafür die Kennung der anfragenden Person und den Zeitpunkt der Anfrage an die Organisation weiter; die Nachricht der Anfrage wird gelöscht. Mitglieder der Organisation mit dem Recht „Mitglieder“, zunächst die Admins, sehen diese Anfragen wie andere Beitrittsanfragen mit Nutzername und Profilbild und nehmen jede einzelne an oder lehnen sie ab. Auch wenn die Organisation privat ist oder ihre Beitrittsregel nicht „Anfrage“ lautet, bleiben sie offen, bis sie beantwortet oder zurückgezogen werden. Wer angefragt hat, erhält eine Mitteilung, dass die Anfrage jetzt für die Organisation gilt. Wer deine Mitgliedschaft danach sieht, richtet sich nach den Einstellungen der Organisation. Du kannst die Organisation jederzeit verlassen.
Sperre durch Randalo: Bei Verstößen gegen unsere Nutzungsbedingungen kann das Randalo-Team eine Organisation sperren. Sie ist dann nicht mehr auffindbar, ihr Profil, ihre Events-Liste, ihr Impressum, ihr Leistungsangebot und ihr Nutzername sind für niemanden erreichbar, niemand kann neu beitreten, und neue Events in ihrem Namen sind nicht möglich. Bestehende Events bleiben. Mitglieder behalten Organisation, Mitgliederliste, Chat und gemeinsame Ausgaben und sehen den Zeitpunkt der Sperre und einen optionalen Hinweis. Den Grund der Entscheidung halten wir nur intern fest.
Mitteilungen, Protokoll und Meldungen: Wir benachrichtigen die Betroffenen über Einladungen, neue Beitrittsanfragen (an Mitglieder mit dem Recht „Mitglieder“), Antworten auf Anfragen und das Ende offener Anfragen, Änderungen von Rolle oder Amt, das Entfernen aus einer Organisation, Übergabeangebote, neue Events, das Umwandeln einer Gruppe in eine Organisation und die Auflösung. Die Mitteilungen nennen die Organisation, aber keine anfragenden Personen, Ämter oder Namen eigener Rollen. Zur Kasse benachrichtigen wir die betroffene Person über einen neuen Beitrag, eine neue, bestätigte oder wiederhergestellte Strafe und eine Meldung gegen sie, und Mitglieder mit dem Recht „Kasse“ über neue Meldungen. Diese Mitteilungen nennen Name und Betrag, die Mitteilung über eine Meldung an Mitglieder mit dem Recht „Kasse“ auch den Namen des gemeldeten Mitglieds; die meldende Person und Notizen nennen sie nicht. Das Protokoll einer Organisation hält Änderungen an Mitgliedschaften, Rollen, Ämtern, Profil, Logo, Nutzername, Einstellungen, Impressum, Leistungsangebot und Inhaberschaft mit den Kennungen der handelnden und betroffenen Personen, Nutzernamen und den Namen der geänderten Angaben fest, bei Rollen, Ämtern und Nutzernamen auch den neuen und den bisherigen Wert. Im Orga-Portal lesen es Mitglieder mit dem Recht „Rollen“. Funktionsfreigaben durch das Randalo-Team können administrative Kennungen und interne Notizen enthalten. Organisationen, die du sehen kannst, kannst du melden (2.11).
Rechtsgrundlagen: Gründen, Beitreten und die Nutzung der Funktionen einer Organisation dienen der Durchführung der von dir gewählten Funktionen (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO). Soweit andere Mitglieder Angaben zu dir verarbeiten, etwa beim Einladen (auch durch die Anzeige, wer eingeladen hat), beim Vergeben von Rollen und Ämtern, beim Hochstufen einer Gruppe oder in einer für alle sichtbaren Mitgliederliste, stützen wir uns auf das berechtigte Interesse der Organisation und ihrer Mitglieder an der gemeinsamen Organisation (Buchst. f). Protokoll und Sperre dienen unserem berechtigten Interesse an Nachvollziehbarkeit und am Schutz vor Missbrauch (Buchst. f). Du kannst aus Gründen deiner besonderen Situation widersprechen (3.5) und die Organisation jederzeit verlassen.
Speicherdauer und Datenexport: Die Angaben einer Organisation, ihr Leistungsangebot und ihre Mitgliedschaften speichern wir, bis sie aufgelöst wird, das Impressum, bis „gewerblich“ endet. Beendete Mitgliedschaften sowie erledigte Einladungen und Anfragen bleiben mit deiner Nutzerkennung und ihren Zeitpunkten, aber ohne Rechte und Amt bis zur Auflösung gespeichert. Das Protokoll hat derzeit keine automatische Löschfrist und bleibt auch nach der Auflösung bestehen. Beides gilt derzeit auch nach einer Kontolöschung; die Entfernung verbliebener Angaben kannst du über unseren Datenschutzkontakt verlangen. Ein offenes Übergabeangebot löschen wir, sobald es endet. Die Kennung der einladenden Person halten wir an der Einladung nur, solange sie offen ist (siehe „Beitritt“); im Protokoll bleibt sie als handelnde Person. Mitgliedschaften und Protokoll sind noch nicht in deinem Datenexport enthalten; enthalten sind deine Abstimmungen und Verknüpfungen in Kalendern von Organisationen und die Organisationen, deren Mitteilungen über neue Events du abgeschaltet hast.
2.14 Orga-Portal im Browser
Verarbeitete Daten und Sitzungscookie: Für die Anmeldung verwenden wir Firebase Authentication. Verarbeitet werden die gewählte Anmeldeidentität, Authentifizierungsdaten und die Nutzerkennung; Einzelheiten stehen in Abschnitt 2.1. Das Portal setzt nach erfolgreicher Anmeldung das technisch notwendige Sitzungscookie „__session“ für bis zu fünf Tage. Es ist für JavaScript nicht lesbar; im Produktivbetrieb wird es über HTTPS übertragen. Wir prüfen die Sitzung serverseitig, bevor geschützte Funktionen genutzt werden können. Das Portal arbeitet jeweils für eine Organisation, die du aus den Organisationen auswählst, in denen du aktives Mitglied bist. Die Kennung der ausgewählten Organisation speichert es im technisch notwendigen Cookie „portal-organization“, das für JavaScript nicht lesbar ist und nur für die Browsersitzung gesetzt wird.
Zweck, Rechtsgrundlage und erforderliche Angaben: Die Verarbeitung dient dem geschützten Zugang zu den beantragten Portal-Funktionen. Bei einem eigenen Vertrag mit dir ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO maßgeblich. Für Ansprechpartner und Mitglieder handeln wir aufgrund des berechtigten Interesses von Randalo und der jeweiligen Organisation an einer sicheren, rollenbezogenen Zusammenarbeit (Buchst. f). Die beiden Cookies dienen dem ausdrücklich gewünschten Login und der Arbeit für die gewählte Organisation (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Ohne erforderliche Anmelde- und Berechtigungsdaten können wir keinen geschützten Zugang bereitstellen.
Ansichten und Teilnehmerverwaltung: Was du im Portal siehst und bearbeitest, richtet sich nach deiner Rolle in der ausgewählten Organisation (2.13). Mitglieder ohne Verwaltungsrolle sehen die Übersicht, die Einstellungen und die Mitgliederliste, soweit die Einstellung der Organisation es zulässt, und können austreten. Aktive Mitglieder mit dem Recht „Events“ sehen die Benutzernamen und Eventrollen der Teilnehmer sowie offene Beitrittsanfragen und Einladungen der Events ihrer ausgewählten Organisation. Sie können Anfragen annehmen oder ablehnen, registrierte Nutzer per Benutzernamen einladen, Einladungen zurückziehen und Teilnehmer entfernen. App und Portal verwenden denselben Teilnahmestand. Die Teilnehmerliste berücksichtigt die bestehenden Blockier- und Nutzersperren. Das Portal legt dafür keine zusätzlichen dauerhaften Teilnehmerkopien an; Event-Löschung und die bestehenden Einschränkungen der Kontolöschung gelten weiter.
Rechtstexte im Portal: Öffentliche Rechtstextseiten sind auch ohne Anmeldung erreichbar. Für ihre Anzeige lädt der Portalserver die öffentliche Textfassung aus unserem Backend; er leitet dabei keine Nutzeranmeldung oder Sitzungscookies weiter. Bei einem Ausfall wird eine mitgelieferte Kopie angezeigt. Deine Verbindung zum Portal und dessen technische Betriebsprotokolle bestehen davon unabhängig. Zweck ist die Bereitstellung gesetzlicher Informationen und der gewünschten Anzeige (Art. 6 Abs. 1 Buchst. c beziehungsweise f DSGVO).
3.1 Hosting, Betrieb und Empfänger
Verarbeitete Betriebsdaten und Dienstleister: Microsoft Azure stellt Backend, Datenbanken, Medien-/Tabellenspeicher, Nachrichtenwarteschlangen, Echtzeitverbindungen und technische Betriebsüberwachung bereit. In Betriebsprotokollen können Nutzerkennungen, Zeitpunkte, angefragte Pfade, Status und technische Fehler enthalten sein. IP-Adressen fallen bei Netzwerkzugriffen an; administrative Prüfprotokolle können zusätzlich IP-Adressen und Datenzustände enthalten.
Zweck und Rechtsgrundlage: Diese Verarbeitung dient der Bereitstellung und Sicherung des Dienstes sowie Fehleranalyse und Missbrauchsabwehr (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b beziehungsweise f DSGVO). App-Insights-Protokolle sind auf 90 Tage konfiguriert. Für weitere Audit-, Queue- und Sicherungskopien gilt diese Frist nicht automatisch.
Weitere Empfänger: Empfänger sind neben den jeweils berechtigten Nutzern die technischen Dienstleister Microsoft (Azure, Azure Maps), Google (Firebase, Google Maps Platform) und Apple für die Zustellung von Live Activities (2.8), bei der Übernahme öffentlich angekündigter Events (2.3) OpenAI als KI-Dienst, für den Titelabruf von DJ-Sets YouTube (Google) und SoundCloud (2.13), sowie von uns befugte Personen für Betrieb und Support. Bei gesetzlicher Grundlage können Behörden, Gerichte und Rechtsberater Daten erhalten. Anbieter eines von dir separat genutzten Dienstes, etwa eines Events, können eigene datenschutzrechtliche Verantwortung tragen.
3.2 Verarbeitungsorte und Drittlandübermittlungen
Eingerichtete Regionen: Das Backend ist für Azure-EU-Regionen eingerichtet; Azure Maps verwendet West Europe. Firestore und Cloud Functions für die Tokenverwaltung sind für Frankfurt (europe-west3) konfiguriert. Das bedeutet nicht, dass alle beteiligten Dienste ausschließlich in der EU verarbeiten.
Mögliche Drittlandverarbeitung: Bei Firebase Authentication, Cloud Messaging, Remote Config, Crashlytics sowie Google Maps (Karten, Orts- und Adresssuche) kann eine Verarbeitung außerhalb des EWR, insbesondere in den USA, stattfinden. Das gilt auch für den Titelabruf bei YouTube (2.13) und für Apple, wenn du „Mit Apple anmelden“ nutzt oder Live Activities erhältst (2.8). OpenAI verarbeitet die zur Auswertung übermittelten Inhalte übernommener Events (2.3) in den USA. Auch internationale Dienstleister können Support- und Unterauftragsverarbeitungen außerhalb der Hostingregion einsetzen.
Garantien und Auskunft: Google veröffentlicht eine Zertifizierung nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework und Datenverarbeitungsbedingungen. Ein Angemessenheitsbeschluss gilt nur für den jeweils erfassten Empfänger und Verarbeitungsumfang. Bei anderen Übermittlungen sind geeignete Garantien, etwa Standardvertragsklauseln und gegebenenfalls ergänzende Maßnahmen, erforderlich. Informationen zu den für deine Daten tatsächlich maßgeblichen Garantien und eine Kopie erhältst du über unseren Datenschutzkontakt.
3.3 Speicherdauer und Löschung
Grundsätze der Speicherung: Die Speicherdauer richtet sich nach dem konkreten Zweck: Kontodaten werden für die Kontoführung benötigt, veröffentlichte Inhalte für ihre Bereitstellung, Kommunikationsdaten für die jeweilige Kommunikation und Nachweisdaten für einen konkret bestehenden Prüf- oder Anspruchsfall. Eine darüber hinausgehende Speicherung setzt einen eigenständigen zulässigen Grund voraus. Dabei berücksichtigen wir insbesondere gesetzliche Aufbewahrungspflichten, offene Verfahren und die erforderliche Verteidigung von Rechtsansprüchen; diese Gründe gelten nicht pauschal für alle Daten. Für mehrere Inhalts- und Auditbestände besteht derzeit noch kein vollständiger automatischer Lösch- und Fristenprozess.
Wirkung der Kontolöschung: Die Löschfunktion entfernt das Konto im User-Modul und stößt den zugehörigen Anmeldeablauf an. Deine Mitgliedschaften in Organisationen enden damit (2.13). Medien, Nachrichten, Events, Benachrichtigungen, Ausgabendaten, Protokolle von Organisationen und betriebliche Kopien werden dadurch derzeit nicht ausnahmslos automatisch entfernt. Du kannst die Entfernung verbleibender personenbezogener Daten über unseren Datenschutzkontakt verlangen; gesetzliche Ausnahmen werden für die konkrete Anfrage geprüft.
Konkrete Fristen und weitere Kopien: Profil- und Event-Aufrufdaten werden nach 30 Tagen bereinigt. Temporäre Upload-Sitzungen laufen nach einem Tag ab und werden anschließend durch einen stündlichen Bereinigungslauf entfernt. Für App-Insights-Protokolle sind 90 Tage eingestellt. Einträge im Adresscache werden nach sechs Monaten gelöscht. Das Update-Token einer Live Activity löschen wir, wenn sie endet; die Fristen der übrigen Live-Activity-Daten stehen in 2.8. Festgehaltene Zuteilungen von Nutzernamen durch das Randalo-Team werden drei Jahre nach der Zuteilung gelöscht. Diese Fristen gelten nicht automatisch für dauerhaft hochgeladene Medien, Chat- und Ausgabenhistorien, weitere Auditdaten, Warteschlangen oder Sicherungen. Eine Kopie in einem Backup oder bei einem Dienstleister ist von der Entfernung aus der angezeigten App-Ansicht zu unterscheiden.
Deine Wahlmöglichkeiten und ihre Grenzen: Löschen aus einer Ansicht, Verlassen einer Gruppe, Widerrufen einer Geräteberechtigung, Abmelden und Deinstallieren haben unterschiedliche Wirkungen. Kopien bei anderen Nutzern können wir technisch nicht zurückrufen. Deine gesetzlichen Löschungsrechte bleiben bestehen.
3.4 Deine Datenschutzrechte
Kontakt und Rechte: Du kannst dich unter datenschutz@randalo.events oder postalisch an uns wenden. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen stehen dir die nachfolgend aufgeführten Rechte zu. Eine Einwilligung kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der vorherigen Verarbeitung bleibt unberührt.
- Auskunft über deine personenbezogenen Daten
- Berichtigung unrichtiger Daten
- Löschung deiner personenbezogenen Daten
- Einschränkung der Verarbeitung
- Datenübertragbarkeit
- Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde
3.5 So übst du deine Rechte aus
Widerspruch: Bei Verarbeitung aufgrund berechtigter Interessen kannst du aus Gründen deiner besonderen Situation widersprechen (Art. 21 DSGVO). Gegen Direktwerbung kannst du jederzeit widersprechen. Wir prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Fortsetzung der Verarbeitung vorliegen.
Datenexport und ergänzende Auskunft: Der Datenexport in der App stellt eine maschinenlesbare Zusammenstellung deiner Daten aus mehreren angebundenen Bereichen bereit. Er ist derzeit unvollständig: insbesondere Mitgliedschaften und Protokolle von Organisationen, Leistungsangebote und Impressum von Organisationen, gemeinsame Ausgaben, Firebase- und Geräte-Tokenbestände, temporäre Uploads sowie Betriebs- und Sicherungskopien fehlen ganz oder teilweise. Ein erfolgreicher Download bedeutet daher nicht, dass deine Auskunft bereits vollständig ist. Über datenschutz@randalo.events kannst du eine ergänzende Auskunft verlangen; du musst die internen Speicherorte dafür nicht selbst benennen.
Bearbeitungsfrist und Identitätsprüfung: Wir bearbeiten Betroffenenanfragen nach Art. 12 DSGVO grundsätzlich innerhalb eines Monats. Eine gesetzlich zulässige Verlängerung wird mit Gründen mitgeteilt. Zur Vermeidung einer unberechtigten Herausgabe können angemessene Angaben zur Identitätsprüfung erforderlich sein.
Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde: Du kannst dich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren, insbesondere an deinem Aufenthaltsort, Arbeitsplatz oder am Ort des vermuteten Verstoßes. Für unseren Sitz kommt die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen in Betracht.
3.6 Daten über andere Personen
Verarbeitete Daten und Herkunft: Daten können auch von anderen Nutzern stammen, etwa Einladungen, Erwähnungen, Fotos, Angaben in Nachrichten, Ausgabeneinträge oder Meldungen. Die betroffenen Kategorien, Zwecke und Empfänger richten sich nach den vorstehenden Funktionen. Das kann auch registrierte Personen betreffen, die die konkrete Information nicht selbst eingetragen haben.
Information und deine Rechte: Die Angaben können von Eventorganisatoren, Gruppenmitgliedern, Organisationen und ihren Mitgliedern, anderen Nutzern oder meldenden Personen stammen. Du kannst über datenschutz@randalo.events erfahren, welche Daten wir zu dir verarbeiten, woher sie stammen und wem sie zugänglich gemacht werden. Bei einer indirekten Erhebung informieren wir dich nach Art. 14 DSGVO grundsätzlich spätestens innerhalb eines Monats, bei einer früheren Kontaktaufnahme oder Offenlegung entsprechend früher, soweit keine gesetzliche Ausnahme greift. Eine solche Ausnahme muss für den konkreten Fall vorliegen; die Veröffentlichung dieser Erklärung ersetzt eine erforderliche persönliche Information nicht.
Daten von Kunden, Beschäftigten und anderen Personen in Organisationen: Organisationen dürfen nur Daten eintragen, die sie für den konkreten Zweck rechtmäßig verwenden dürfen. Der Upload von Drittdaten macht Randalo nicht automatisch zum Auftragsverarbeiter. Randalo bestimmt die Zwecke und Mittel seiner eigenen Kontoführung, Plattformsicherheit und Community-Funktionen. Organisationen bestimmen ihre eigenen Veranstaltungs-, Kunden- und Beschäftigtenprozesse. Eine hiervon getrennte, ausschließlich weisungsgebundene Verarbeitung durch Randalo wird nur auf Grundlage einer gesonderten Vereinbarung über den konkreten Dienst und die Auftragsverarbeitung angeboten. Die Nutzungsbedingungen für gewerbliche Organisationen allein begründen keinen Auftragsverarbeitungsvertrag. Angaben zu einem Mitglied, Vertretungsberechtigten oder Ansprechpartner können von Mitgliedern mit Verwaltungsrechten stammen, etwa Einladungen, Rollen, Ämter oder das Impressum, bei einer zur Organisation gemachten Gruppe auch von deren Admin. Veröffentlichte Kunden- oder Veranstaltungsangaben stammen vom jeweiligen Anbieter oder berechtigten Nutzern. Für eigene Verarbeitungen muss jede Organisation die betroffenen Personen selbst informieren.
3.7 Automatisierte Entscheidungen und Änderungen
Automatisierte Entscheidungen: Such- und Entdeckungsfunktionen sortieren Inhalte anhand technischer und funktionaler Kriterien, etwa gewählter Suche, Zeitraum, Entfernung und Sichtbarkeit. Es werden keine Entscheidungen mit rechtlicher oder vergleichbar erheblicher Wirkung ausschließlich automatisiert im Sinne von Art. 22 DSGVO durch die hier beschriebenen Funktionen getroffen.
Änderungen dieser Hinweise: Bei wesentlichen Änderungen informieren wir über die aktualisierten Hinweise. Eine notwendige Einwilligung für einen neuen freiwilligen Zweck wird gesondert eingeholt. Eine Änderung der Datenschutzerklärung ersetzt diese Einwilligung nicht.